Honorarentwicklung 2011 - Ultes-Kaiser für RLP in Berlin

Pressemeldung der GFB-RLP

Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat heute erneut in Berlin getagt und einen Beschluss zum Honorar für das Jahr 2011 und die asymmetrische Verteilung gefasst. Das Honorarvolumen für die Asymmetrie beträgt 500 Millionen, bezüglich des Verteilungsmodells konnte sich die KBV mit ihrer Vorstellung durchsetzen. Asymmetrische Verteilung bedeutet, daß KVen, die bei der Honorarreform 2009 zu den Verlierern gezählt werden müssen, diesen Teil des Honorarzuwachses 2011 zusätzlich zur linearen Steigerung erhalten.

Daß Rheinland-Pfalz zum Kreis der so begünstigten KVen gehört, ist keine Selbstverständlichkeit!

Nachdem Dr. Köhler Frau Ultes-Kaiser im April diesen Jahres in die Honorarausschüsse der KBV und als ärztliches Mitglied in den Bewertungsausschuss sowie den Erweiterten Bewertungsausschuss berufen hatte, konnte sie sich dort, wo die wesentlichen Entscheidungen zur ärztlichen Vergütung getroffen werden, für die Ärzte in RLP einsetzen.

Dr. Köhler hatte auch die Einbindung einer externen Beratungsfirma angeregt, um die Notwendigkeit der Honoraraufstockung für RLP schlüssig darzulegen. Dies hatte Frau Ultes-Kaiser gegen Widerstände im Vorstand der KV-RLP durchgesetzt.

Das Resultat ist ein Honorarzuwachses für RLP im Jahr 2011 von ca. 48 Millionen Euro (sockelwirksam, d.h. hierauf bauen zukünftige Honorarsteigerungen auf).
Es sieht auch danach aus, daß die lineare Steigerung, die für alle KVen gleich erfolgt, von ursprünglich geplanten 0,75% auf 1,5% angehoben wird.

An diesem Beispiel zeigt sich erneut, das die Musik z.Zt. in Berlin spielt! Erfreulicherweise haben wir in Frau Ultes – Kaiser eine fachärztliche Kollegin im Vorstand der KV-RLP, der es bereits in ihrer kurzen Amtsperiode gelungen ist, sich in Berlin Respekt zu verschaffen und in die maßgeblichen Gremien aufgenommen zu werden.

Dies erfordert selbstverständlich eine intensive persönliche Präsenz in Berlin. Die dortigen Verpflichtungen nehmen keine Rücksicht auf den Wahlkampf in Rheinland-Pfalz.
WIr erwarten von unseren Vertretern im KV-Vorstand, dass sie die richtigen Prioritäten setzen, um das Beste für Rheinland-Pfalz zu erreichen. Frau Ultes-Kaiser erfüllt offensichtlich diese Erwartung.
Bedauerlich wäre es, wenn Ihr dies im Rahmen der anstehenden Wahlen in RLP zum Nachteil gereichen würde!

Dr. med. Klaus Sackenheim



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